Derivate

Konzept

Die SKOOR Engine geht noch einen Schritt weiter und bietet die Möglichkeit, komplexe Vorlagenstrukturen zu erstellen, indem Vorlagen auf bestehenden Vorlagen basieren können. Diese werden als Vorlagenderivate bezeichnet. Die Beziehung zwischen Vorlage und Vorlagenderivat entspricht im Wesentlichen der Beziehung zwischen Vorlage und Instanz. Durch das Bearbeiten einer Vorlage werden die Änderungen (oder zumindest einige der Änderungen, je nach den Propagierungsregeln) auf die Instanzen einer Vorlage übertragen. Ebenso werden Änderungen in einer Vorlage, die innerhalb einer anderen Vorlage verwendet wird, auf diese übertragen, wobei die Vorlagenverknüpfung erhalten bleibt. Das folgende Beispiel veranschaulicht die Nützlichkeit des Konzepts der abgeleiteten Vorlagen.

Häufig kann eine Reihe von Geräten, die weitgehend ähnlich sind, sich aber nur in einer begrenzten Anzahl ihrer untergeordneten Jobs oder Jobparameter unterscheiden, mit einer solchen Vorlagenderivatmethode eingerichtet werden. Der Ansatz besteht in der Regel darin, eine Reihe von Jobvorlagen zu erstellen und dann ein Basisgerät zu erstellen, das die Jobs enthält, die auf jedem Gerät desselben Typs vorhanden sein sollten (z. B. eine Basis-EEM-Gerätevorlage oder eine Basis-Linux-Server-Vorlage). Anschließend können abgeleitete Vorlagen dieser Basisgerätvorlage erstellt werden, die alles enthalten, was Teil des Basisgeräts ist, sowie zusätzliche Jobs oder abweichende Parameter.

Erstellen abgeleiteter Jobvorlagen

Der erste Schritt besteht daher darin, eine Reihe von Jobvorlagen zu erstellen, die dann für die Basisgerätvorlage und die abgeleiteten Gerätvorlagen verwendet werden. Im Folgenden wird eine Reihe von Jobvorlagen gezeigt:

 

Auch Jobvorlagen können von anderen Jobvorlagen abgeleitet werden. Dies kann beispielsweise auf die EEM-Projekt-Jobs angewendet werden. Der Basis-EEM-Job hat die folgende Konfiguration:

Der Job enthält einen untergeordneten EEM-Timer-Job namens „Total”.

Aus diesem Basisjob können abgeleitete EEM-Projekt-Jobs für verschiedene EEM-Projektkonfigurationen erstellt werden, die zusätzliche EEM-Timer-Jobs enthalten.

Um eine abgeleitete Jobvorlage aus dem Basis-EEM-Job zu erstellen, fügt man einfach einen neuen Job unterhalb des Ordners /root/Templates/job templates hinzu:

Anschließend kann die Basis-EEM-Jobvorlage aus der Dropdown-Liste „Vorlage verwenden“ ausgewählt werden:

Geben Sie der neuen abgeleiteten Jobvorlage einen Namen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen „Neuen Job stoppen“ und klicken Sie auf „Weiter“:

Alle Job-Parameter werden aus der EEM-Basis-Jobvorlage übernommen. Obwohl es so aussieht, als wäre kein EEM-Timer-Job verknüpft, wird der EEM-Timer-Unterjob erstellt, wenn Sie auf die Schaltfläche „OK“ klicken:

Beachten Sie, dass die Aufzählungszeichen der abgeleiteten Jobvorlage mit einem Listensymbol gekennzeichnet sind, um sie von normalen Jobvorlagen zu unterscheiden:

Innerhalb der EEM-Jobvorlage „Calc“ können Sie nun beispielsweise die Parameter „Projektname“ und „Laufzeitlimit“ anpassen und zusätzliche EEM-Timer-Unterjobs hinzufügen:

 

Die Abweichungen vom EEM-Basisjob sind wiederum orange hervorgehoben, wie dies auch bei der Anzeige einer Jobinstanz mit von der Jobvorlage abweichenden Parametern der Fall wäre.

Weitere EEM-Job-Derivate werden auf die gleiche Weise erstellt:

Man kann sogar Jobvorlagen-Derivate von Jobvorlagen-Derivaten erstellen. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Erstellen von abgeleiteten Gerätevorlagen

Nachdem die Basis-Jobs erstellt wurden, kann man nun mit der Erstellung eines Basis-EEM-Geräts fortfahren.

 

 

 

Die folgende Geräteschablone zeigt ein Basisgerät, das für die End-to-End-Überwachung verwendet wird.