Komponenten

SKOOR Engine

Die Architektur der SKOOR Engine besteht aus den folgenden Komponenten:

  • SKOOR Engine Server

  • Konfigurations- und Verlaufsdatenbank (PostgreSQL)

  • Webserver (Apache)

  • SKOOR Engine Collector

    • Dies ist die Komponente, die aktiv Messungen an den verwalteten Geräten durchführt.

    • Standardmäßig läuft auf der SKOOR Engine ein eigener „collector-local“-Kollektor.

    • Es können zusätzliche externe Kollektoren hinzugefügt werden, die Überwachungsaufgaben in entfernten Netzwerksegmenten ausführen und ihre Messergebnisse über einen einzigen TCP-Port an den SKOOR Engine-Server-Komponententeil übermitteln. Diese externen Kollektoren laufen auf einem separaten, unabhängigen Betriebssystem.

    • Jeder Kollektor erhält Messanweisungen vom Server.

    • Jeder Kollektor führt für jeden Plugin-Typ (z. B. ICMP, HTTP usw.) verschiedene Unterprozesse aus.

  • SKOOR Engine Agent

    • Kann auf überwachten Servern installiert werden.

    • Dieser Agent überwacht die CPU, den Arbeitsspeicher, die Netzwerkkarte, Prozesse usw.

    • Agenten sind für verschiedene Betriebssysteme verfügbar (Windows, Linux, FreeBSD, Solaris...).

    • Der Kollektor sendet Messanfragen über einen einzigen TCP-Port an die Agenten und ruft die Ergebnisse ab.

    • Für Agenten, die unter Windows laufen, kann eine verschlüsselte Kommunikation aktiviert werden

  • SKOOR Engine EEM (Enduser Experience Monitoring), das synthetische Benutzertransaktionen auf Windows-PCs ausführt

  • Tools von Drittanbietern können ihre Daten auf verschiedene Weise in den Kollektor einspeisen.

    • Daten können von einem Drittanbieter-Tool über HTTP, FTP, SCP oder andere Netzwerkprotokolle vom Kollektor abgerufen werden

    • Auf dem Kollektor kann ein Datenbank-Client verwendet bzw. installiert werden, um Abfragen an entfernte Datenbanken durchzuführen.

    • Die Daten werden über Jobs wie „parsefile“, „execute“ oder „fetchfile“ an den Kollektor übermittelt.

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SKOOR Auth

SKOOR Auth stellt einen Authentifizierungsmechanismus für andere SKOOR-Komponenten bereit.

Es kann folgende Benutzer authentifizieren:

  • lokale SKOOR-Benutzer, die von der SKOOR Engine verwaltet werden

  • Externe Benutzer, die über LDAP von einem Active Directory verwaltet werden

  • Externe Benutzer, die von einem Authentifizierungsanbieter über OpenID Connect verwaltet werden

SKOOR Webservice

Der SKOOR Webservice verbindet die Dashboards mit SKOOR oder anderen Datenquellen. Dazu konsolidiert er Datensätze aus verschiedenen Adaptern und stellt sie den Dashboards gemäß einer genau definierten REST-API zur Verfügung.

SKOOR Dashboard

Dies ist das Herzstück der SKOOR Dashboard-Anwendung. Es dient nicht nur als Editor für Dashboards, sondern kann auch als interaktiver Dashboard Viewer genutzt werden.

Bestimmte Funktionen (z. B. das Bearbeiten von Dashboards) sind nur im Dashboard-Editor verfügbar, da die Anwendung direkt mit dem SKOOR Webservice kommunizieren muss.

Der Dashboard-Editor benötigt eine direkte Verbindung zum SKOOR Webservice.

Zur Nutzung des Dashboard-Editors ist ein gültiger SKOOR-Benutzer erforderlich.

SKOOR Dashboard Viewer

Der Dashboard Viewer kann verwendet werden, wenn Dashboards für externe Personen zugänglich sein sollen. Der Dashboard Viewer benötigt keine direkte Verbindung zum SKOOR Webservice. Stattdessen bezieht der Dashboard Viewer seine Daten vom SKOOR Viewer Service, der seinerseits seine Daten vom Viewer Provider erhält. Durch diesen unidirektionalen Datenfluss werden die folgenden, teilweise sicherheitsrelevanten Aspekte abgedeckt:

  • Es ist keine Verbindung von der DMZ zum internen Netzwerk erforderlich. Die Verbindung muss nur vom Viewer Provider zum SKOOR-Webservice (HTTP/s), vom Viewer Provider zum Viewer Service (HTTP/s) und natürlich von der Dashboard Viewer-Webanwendung zum Viewer Service (HTTP/s) möglich sein.

  • Für die Nutzung des Dashboard Viewers ist kein SKOOR-Benutzer erforderlich.

  • Es ist nicht möglich, Manipulationen an SKOOR-Objekten vorzunehmen. Der Datenfluss ist konzeptionell auf Lesevorgänge beschränkt. Die einzigen möglichen Datenmanipulationen sind das Festlegen des eigenen Benutzerpassworts sowie das Senden von Zugriffs- und Fehlerprotokollmeldungen.

  • Der Viewer Service kann in einer DMZ oder sogar innerhalb des Netzwerks eines Kunden platziert werden.

  • Die Datenintegrität zwischen Viewer Provider und Viewer Service wird durch eine HMAC-basierte Signatur des Inhalts gewährleistet.